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Landwirt Jürgen Wegmann mit interessierten Seminarteilnehmern inmitten seiner Blühenden Landschaft.
Landwirt Jürgen Wegmann mit interessierten Seminarteilnehmern inmitten seiner Blühenden Landschaft.

Seminar mit Exkursion

Blühende Landschaft - auf landwirtschaftlichen und kommunalen Flächen

17. Juli 2010

Das Internationale Jahr der Biodiversität 2010 war für den Bund Naturschutz, die vier Allgäuer LEADER-Aktionsgruppen (LAG) sowie den Bioring Allgäu ein optimaler Anlass die „Blühende Landschaft“ im Allgäu zum Thema eines Seminars mit Exkursion zu machen. „In den Regionalen Entwicklungskonzepten (REK) aller vier Allgäuer LAGs ist der Umwelt- und Naturschutz fest verankert und eine Blühende Landschaft im Allgäu trägt optimal zur Erreichung der formulierten Ziele bei.“, erläuterte Michael Stoiber von der Unterallgäu Aktiv GmbH stellvertretend für alle LAGs.

Holger Loritz vom bundesweiten Netzwerk Blühende Landschaft machte in seinem einleitenden Vortrag eindrucksvoll deutlich, dass Wildblumenwiesen nicht teurer sind als Einheitsgrün und blühende Äcker nicht unrentabler als Monokultur.

Die Teilnehmer konnten sich davon im Anschluss auf den landwirtschaftlichen Flächen der Familie Wegmann bei Bad Grönenbach überzeugen. Hier laufen aktuell Versuche zur Eignung verschiedener Saatmischungen für das Allgäu, deren Ergebnisse später auch andere Landwirten nutzen können. Finanziert werden diese Versuche u.a. über Blühpatenschaften der Grönenbacher Bevölkerung, die Vorbild für andere Aktionen sein können.

Am Nachmittag wurde deutlich, dass aber nicht nur Landwirte einen Beitrag zu einer blütenreicheren Landschaft leisten können, die Hummel, Bienen und Schmetterlingen wieder mehr Nahrung bietet. Öffentliche Flächen, die durch teure Pflege (häufige Mahd oder aufwendige Zierpflanzungen) unterhalten werden, könnten durch einfache Mittel in kostengünstigere Wildblumenflächen mit einem deutlich höheren Naturschutzwert umgewandelt werden. „Aus ‚Öffentlichem Grün’ sollte ‚Öffentliches BUNT’ werden“, beschieb Holger Loritz eines der Ziele des Netzwerks. Bad Grönenbach ist eine der bisher wenigen Gemeinden im Allgäu, die die Vorteile davon erkannt hat. „Wir sehen darin auch positive Wirkungen für unser Image“ erklärte Bgm. Bernhard Kerler und möchte damit anderen Gemeinden ein Vorbild sein. Seine Wildblumenflächen entlang von Straßen und bei öffentlichen Einrichtungen sind ein blühendes Beispiel und sollen in Zukunft noch deutlich ausgeweitet werden.

Patrick Trötschler von der Bodensee Stiftung stellte im Anschluss noch die Initiative „Netzwerk Blühender Bodensee“ vor. Daraus entstand bei einigen Teilnehmern die Idee auch die hiesigen Initiativen zu verknüpfen und auf eine gemeinsame Basis zu stellen. Ein solches „Netzwerk Blühendes Allgäu“ könnte die gemeinsamen Interessen besser voranbringen.

Programmflyer zum Herunterladen (323 KB)
[26.07.10, AZ] Öffentliches Grün soll bunter werden (53 KB)
[14.07.10, AZ/AAB] Exkursion zu blühenden Landschaften (34 KB)




Bildnachweis
Banner: Bund Naturschutz




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