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Windiger Besuch bei WiWaLaMoor in Wildpoldsried mit Bürgermeister Arno Zengerle
Windiger Besuch bei WiWaLaMoor in Wildpoldsried mit Bürgermeister Arno Zengerle

Austausch mit Österreichischen LAG-Kollegen | Österreich

14.-16.10.2013

„Wir sprechen dieselbe LEADER-Sprache!“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Sabine Weizenegger, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Regionalentwicklung Oberallgäu, am Dienstag, 15.10.2013, eine Besuchergruppe aus Österreich. Die 13 Regionalmanager von Lokalen Aktionsgruppen und Mitarbeiter von Förderbehörden aus ganz Österreich kennen das LEADER-Geschäft bereits seit vielen Jahren. Trotzdem informieren Sie sich regelmäßig über die Arbeit in anderen Regionen und so gestaltete sich der Besuch diesmal als Austausch unter Kollegen über positive Erfahrungen, Hindernisse und die zukünftige Entwicklung der Regionen mit LEADER.

Austausch mit dem Netzwerk Regionalentwicklung Allgäu
Als Auftakt des zweitägigen Besuchs des Österreichischen Netzwerk Land im Oberallgäu fand ein Treffen mit den Geschäftsführern aller vier Lokalen Aktionsgruppen im Allgäu (Regionalentwicklung Oberallgäu, Kneippland Unterallgäu, Ostallgäu und Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee) und Vertretern der Allgäu GmbH am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten statt. Die Besucher interessierten sich dort vor Allem für das Netzwerk Regionalentwicklung Allgäu, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen im Allgäu sowie die Etablierung der Marke Allgäu. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der sektorübergreifenden Aufstellung der Marke Allgäu und den hohen Qualitätskriterien, die Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH) und Christian Gabler (Markenmanager) vorstellten.
Ethelbert Babl, LEADER-Manager am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten, blickte in einer kurzen Vorstellung des Allgäus auch zurück auf die Anfänge von LEADER. Um Impulse für die eigene Arbeit und die Entwicklung der LEADER-Regionen zu erhalten, wurden damals vorbildliche Projekte und Initiativen immer in Österreich besucht. Den jetzigen Gegenbesuch bezeichnete er deshalb als große Ehre und eine Bestätigung für die gute Arbeit im Allgäu.
Den Tipp das Oberallgäu zu besuchen bekam Luis Fidlschuster, Koordinator der Exkursion, von der Deutschen Vernetzungsstelle für den ländlichen Raum in Bonn und stellte fest, dass es trotz vieler Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Österreich auch einige Unterschiede gibt. Von diesen Unterschieden können beide Seiten lernen, wenn positive Erfahrungen auf den verschiedenen Programmebenen in der ländlichen Entwicklung integriert werden.

Besuch vorbildlicher LEADER-Projekte
Nach dem Austausch über die Zusammenarbeit der Regionalmanagements, zog sich das Thema Vernetzung und Zusammenarbeit auch durch alle Projekte, die die Gruppe am Dienstag und Mittwoch im Oberallgäu besuchte. Auf dem Programm stand zunächst das AlpSeeHaus in Immenstadt Bühl, das neben der Geschäftsstelle und Ausstellung des Naturparks Nagelfluhkette auch das über LEADER geförderte Naturerlebniszentrum Allgäu und eine Beratungsstelle der Regionalentwicklung Oberallgäu beheimatet. Anschließend gab das Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz mit dem LEADER-Projekt Zeitreise einen Einblick in seine Entstehung und Erfolgsgeschichte. Um die Zusammenarbeit von Gastronomen und Landwirten in der Region für mehr regionale Produkte auf den Speisekarten, ging es dann beim Abendessen im LandZunge-Brauereigasthof Schäffler.
Die 2007 von Bürgerinnen und Bürgern gebaute Hängebrücke über die Iller zwischen Altusried und Dietmannsried hat sich bis heute zu einem wichtigen Baustein im Wander- und Radwegenetz des Allgäus entwickelt und wurde am Mittwoch besucht. Sie wird auch im jüngst bewilligten Projekt Flussraum Iller eine wichtige Rolle spielen. Mit der Betriebsbesichtigung bei Rapunzel in Legau stand anschließend ein Vorreiter in Sachen Bio und Naturkost auf dem Programm. Wie sich ein ganzer Ort zu einer Vorzeigegemeinde in Sachen regenerative Energie und Holzbau entwickeln kann, stellte abschließend Bgm. Arno Zengerle in Wildpoldsried vor. Aushängeschild ist dort nach wie vor das LEADER-Projekt „WiWaLaMoor - Wildpoldsrieder Wasserlandschaften im Moor“, bei dem eine Naturkläranlage auch in der Freizeit von den Bürgern genutzt wird.

Fazit
Insgesamt nehmen die Teilnehmer viele positive Eindrücke, innovative Ideen und neue Kontakte mit zurück in ihre Regionen in Österreich, fasste Luis Fidlschuster die Erfahrungen der zwei Exkursionstage zusammen. Es habe sich gelohnt eine Region näher kennen zu lernen, in die schon seit vielen Jahren lose Kontakte bestehen. Auch aus Sicht des Allgäus war der Besuch sehr interessant, stellte Dr. Sabine Weizenegger fest. Denn diesmal kamen Kollegen, die ebenfalls langjährige Erfahrungen haben und so konnte auch das Allgäu von dem Besuch profitieren.





KONTAKT

Regionalentwicklung Oberallgäu
im Grünen Zentrum Immenstadt
Kemptener Straße 39
87509 Immenstadt i. Allgäu
Tel.: 08323 99836-10

E-Mail: info@regionalentwicklung-oa.de
Vereinsregister Kempten VR 1838


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ministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten und den Europäischen Land-
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